Holländerwindmühle Straupitz

Die letzte produzierende Dreifachwindmühle Europas

 

Was gibt es zu entdecken?

Die Holländerwindmühle liegt etwa 12 Kilometer vom Kräutermühlenhof entfernt. Es handelt sich um die letzte betriebsfähige und voll funktionstüchtige Dreifachwindmühle Europas mit Kornmühle, Ölmühle und Sägemühle. Seit Dezember 1995 wird in der Ölmühle wieder Leinöl, das berühmte „Spreewald-Gold“, hergestellt. Auch die Köche auf dem Kräutermühlenhof schwören auf diese regionale Spezialität.

Als produzierendes historisches Denkmal ist die Windmühle im Spreewald ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt:

  • Lernen Sie die Holländerwindmühle Straupitz bei einer einstündigen Besichtigung kennen.
  • Erleben Sie die Herstellung des Leinöls „Spreewald-Gold“ in der Spreewälder Windmühle hautnah mit und verkosten Sie das milde, leicht-nussig schmeckende Öl vor Ort.
  • Decken Sie sich im Mühlenladen mit Leinöl, Leinkuchenmehl, Mühlenbrot und anderen Produkten aus der Holländerwindmühle Straupitz ein.

Unser Tagesprogramm Spreewälder Mühlenfahrt

Spreewälder Mühlenfahrt

Buchbar von April – September
(ab 25 Personen)

Begleiten Sie uns auf einen spannenden Ausflug in die Geschichte der Holländerwindmühle. Besuchen Sie mit uns die letzte produzierende Dreifachwindmühle Europas und erleben Sie die Herstellung des Straupitzer Leinöls “Spreewald-Gold”!

Freuen Sie sich auf

  • 11.00 Uhr – Experten-Führung durch die Holländerwindmühle
  • 12.30 Uhr – Spreewaldgurken-Verkostung und spreewaldtypisches Mittagessen auf dem Kräutermühlenhof Burg
  • 14.00 Uhr – eine Stunde Kahnfahrt ab Spreehafen Burg (500 m vom Kräutermühlenhof entfernt)
  • 15.30 Uhr – Kaffee und Kuchen mit warmem Lausitzer Plins auf dem Kräutermühlenhof Burg
  • 16.30 Uhr – Abschied und Rückfahrt

Komplettpreis:
31,90 € pro Person

Jetzt unverbindlich anfragen!

Touristenattraktion mit hohem Erlebnis- und Bildungswert

Von 1640 bis 1850 war in Straupitz eine hölzerne Bockwindmühle in Betrieb. Da diese bei einem Brand komplett zerstört wurde, bekam der Mühlenmeister Gottfried Nitschke noch im selben Jahr die Erlaubnis, eine Holländerwindmühle zu errichten. Diese wurde gemauert. 1885 wurde eine Sägemühle angebaut. 1910 kam eine kleine Ölmühle mit dazu. Es kam immer wieder zu Bränden, was zu weiteren Modernisierungen führte.
1924 wurde die Mühle schließlich auf Elektrobetrieb umgestellt, nachdem ein Blitzschlag die Flügel zerstört hatte. Seit 1984 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Zehn Jahre später begannen die Restaurierungsarbeiten. Zunächst wurden die Öl- und die Sägemühle wieder Instand gesetzt. 2001 und 2002 folgte die Sanierung des gesamten Mühlenkomplexes.

Die Straupitzer Holländerwindmühle vereint drei original erhaltene, restaurierte Mühlengewerke: die Mahl-, Öl- und Sägemühle. Hier wird das berühmte „Spreewald-Gold“ hergestellt. Das milde Leinöl ist nirgendwo anders erhältlich. Wer möchte, kann es vor Ort verkosten, käuflich erwerben oder es sich nach Hause senden lassen.

Die Holländerwindmühle Straupitz als europäisches Kulturerbe ist eine Touristenattraktion mit hohem Erlebnis- und Bildungswert.

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